Wasknig+Walter will sich drcken - WIR sagen STOPP!

Zeit fr einen Tarifvertrag

(02.05.2019)

Die Auseinandersetzung hat gerade erst begonnen
und schon gibt es die ersten Erfolge der IG Metall-Mitglieder!

Die Wasknig+Walter Kabelwerk GmbH ist aus dem Arbeitgeberverband Nordmetall ausgetreten. Herr Wasknig war lange Jahre stellvertretender Vorsitzender von Nordmetall, sein Geschftsfhrer Herr Nestler in der Tarifkommission und nun versucht man sich aus der Verantwortung zu stehlen.
Die Geschftsfhrung will zuknftig keine Tarifbindung in den Flchentarifvertrgen der Metall und Elektroindustrie. Die Aufforderung der IG Metall-Mitglieder, einen qualifizierten Vertragsentwurf vorzulegen, was sie sich fr die Zukunft vorstelle, ignoriert die Geschftsfhrung.
Die Beschftigten von Wasknig+Walter wollen sich nicht vor vollendete Tatsachen stellen lassen und werden ihr Recht auf Mitbestimmung und Tarifautonomie durchsetzen.

Die ersten Erfolge!
Uns erreichte ausschlielich Untersttzung aus der Belegschaft. Dafr mchten wir uns bei euch bedanken! Diese Untersttzung und die groe Geschlossenheit haben dazu gefhrt, dass die Geschftsfhrung gegen ber den Beschftigten der Wasknig+Walter Service (einer von vier Teilbetrieben, der nicht tarifgebunden ist) offiziell erklrt hat, dass sie in diesem Jahr sowohl das volle Urlaubsgeld, als auch die Zahlungen des T-ZUG-Tarifvertrags (27,5% eines Monatsentgelts + 400 ) an die Beschftigten zahlt. Euer Engagement, eure Solidaritt und eure Organisation in der IG Metall haben das mglich gemacht.
Die erste Reaktion: der Forderungskatalog der Geschftsfhrung liegt vor
Angestrebt wird offensichtlich eine Vereinheitlichung der Arbeitsbedingungen. Das freut uns! Allerdings auf niedrigstem Niveau. Das lehnen wir ab! Die Forderungen aus dem Aushang der Geschftsfhrung sind erschreckend:
▸ Die verlngerte unbezahlte Arbeitszeit soll unverndert auf Dauer fortgeschrieben werden. Arbeiten umsonst!
▸ Die T-Zug-Zahlungen sollen erfolgsabhngig sein. Wir wollen garantierte und keine erfolgsabhngigen Zahlungen!
▸ Die Geschftsfhrung mchte der groen Mehrheit, den Schichtarbeitenden, die Wahloption von 8 freien Tagen vorenthalten.
▸ Mehrarbeitsstunden sollen ohne Zuschlge ausbezahlt werden.
▸ Die Servicegesellschaft ist aktuell nicht tarifgebunden, weil die Geschftsfhrung sie, trotz der Vereinbarung es nicht zu tun, ausgegliedert hat. Die lngeren Arbeitszeiten mchte sie selbstverstndlich auch dort ohne Gegenleistung behalten.

Diese Mogelpackung verdeutlicht, was die Geschftsleitung wirklich will. Wir werden mit den Mitglieder zu gegebener Zeit ber ihre Vorstellungen beraten !
Erst wenn diese Unsere Forderungen beschlossen sind, werden wir sie der Geschftsfhrung mitteilen, Termine vereinbaren und Verhandlungen aufnehmen!
Wir halten euch auf dem laufenden!



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